
Beruf & Karriere
Ausbildung
Luftfahrttechnische Ausbildung in Hamburg
Airbus und Lufthansa Technik suchen jedes Jahr rund 200 junge Menschen mit technischer Begeisterung. Das aktuelle Sparprogramm beim Flugzeugbauer Airbus hat den Bedarf an Ingenieuren kaum gebremst. Auch Zulieferunternehmen, Flughäfen, Fluggesellschaften sowie die Bundeswehr beschäftigen Fachkräfte mit einer luftfahrttechnischen Ausbildung.
Fluggerätmechaniker werden in Hamburg in den drei Fachrichtungen Triebwerkstechnik (nur Lufthansa Technik), Instandhaltungstechnik und Fertigungstechnik ausgebildet. Sie sind in der Fertigung, Instandhaltung und Wartung von Flugzeugen, der Teileproduktion, der Montage und auf Prüfständen tätig. Darüber hinaus spielen die Fluggerätmechaniker eine wichtige Rolle für die Sicherheit im Luftverkehr, da sie auch Maßnahmen zur Qualitätssicherung durchführen.
Der Arbeitsbereich von Elektronikern für luftfahrttechnische Systeme umfasst alle Fluggeräte vom einmotorigen Flugzeug über Hubschrauber (nur bei LHT) und zivile Verkehrsflugzeuge bis zum Militärjet. Während der Ausbildung lernen die Auszubildenden den Bau und die Reparatur von elektronischen Anlagen und Geräten kennen. Außerdem erlernen sie, Fehler in der Flugzeugelektronik zu finden und zu beheben.
Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik lackieren Flugzeuge innen und außen und berücksichtigen dabei die Umweltanforderungen. Sie tragen maschinell oder manuell Lacke und Farben auf Metall- und Kunststoffflächen auf – eine anspruchsvolle Aufgabe, die große Sorgfalt erfordert.
Weitere für die Luftfahrt relevante Ausbildungsberufe, die einen guten Einstieg in die Luftfahrtbranche bieten:
Seit 2006 gibt es die duale Ausbildung zum Technischen Produktdesigner. Die Berufschancen für diesen Arbeitsbereich sind ausgesprochen gut. Die Ausbildung zeichnet sich durch ein hohes Niveau aus und spricht Technik interessierte Jungen und Mädchen an. Technische Produktdesigner unterstützen Ingenieure in der Konstruktion. Sachverständige aus Hamburger Unternehmen und der Gewerbeschule 17 haben entscheidend an der Ausbildungskonzeption mitgewirkt. Ein Fokus liegt auf einer zukunftsfähigen 3D-Modellierung. In Hamburg ist das Mitwirken der Betriebe bei der Gestaltung der Ausbildung ausdrücklich erwünscht. Ingenieurbüros haben die Möglichkeit, eigene Fachkräfte mit guten Jobperspektiven heranzubilden.
- Industriemechaniker / -in
- Mechatroniker / -in
- Zerspanungsmechaniker / -in
- Fertigungsmechaniker / -in
- IT- und Elektronikberufe
- Werkzeugmechaniker / -in
Informationen finden Interessierte im Internet unter
www.me-infomobil.de und
www.hamburger-lehrstellenboerse.de.
"Servicekaufmann/-frau im Luftverkehr"
Servicekaufmänner/-frauen im Luftverkehr checken Passagiere ein und betreuen diese am Flughafen, führen Beratungs- und Informationsgespräche am Informationsschalter (auch in englischer Sprache) durch, wirken bei Marketingmaßnahmen mit, unterstützen Passagiere und Kunden in Konfliktsituationen und betreuen besondere Personengruppen. Im Mittelpunkt der Aufgaben steht der Service für Kunden des Flughafens. Weitere Informationen unter
www.ham.airport.de








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